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News: Willkommen im Forum der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
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 1 
 am: 03. Mai 2010, 18:38:49 
Begonnen von Harald Lamprecht - Letzter Beitrag von Harald Lamprecht
Alles neu macht der Mai  –  das gilt nun auch für unser altgedientes Forum.

Die EKD hat auf www.evangelisch.de eine große Community-Plattform ins Leben gerufen, die wir nun fortan auch mit unseren Beiträgen bereichern können.
Was hier die Forumsbereiche und Themen waren, das sind dort die Kreise.
Als Nachfolger dieses Forums ist dort ein Sachsenkreis eingerichtet:
http://www.evangelisch.de/community/kreis/sachsenkreis
Da können künftig alle das kirchliche Leben in Sachsen betreffenden Themen diskutiert werden. Daneben gibt es zahlreiche andere Kreise zu verschiedenen Fragen des Glaubens und der Theologie - stöbern und mitreden erwünscht.

Ein Dank gilt allen engagierten Mitdiskutierern, die hier im Forum so manchen guten und lesenswerten Gedanken hinterlassen haben. Das Forum hier bleibt noch zum Lesen eine Zeitlang bestehen. Es ist aber für neue Beiträge gesperrt. Über diese freuen wir uns auf www.evangelisch.de im Sachsenkreis.

HL
 2 
 am: 26. April 2010, 14:50:54 
Begonnen von Krause - Letzter Beitrag von Krause
Hallo Fritz,

na mit ihrer Kritik am Afghanistaneinsatz ist die Frau Käßmann ja nicht gerade alleine: von rechts außen bis links außen möchten doch alle so schnell wie möglich wieder raus aus Afghanistan.

Deine Werbung für ihre Bücher ist ja rührend. Aber die hat sie sicher nicht nötig, wir werden ihre Bücher bestimmt noch oft in allen Talkshows gezeigt bekommen.

Zum Schluss noch zu Deiner Verschwörungstheorie: Frau Käßmann hat sich nach ihrer gerade für Jugendliche als Beispiel verheerenden Trunkenfahrt mit Rotlichtverstoß ganz alleine selbst in die Lage gebracht, zurücktreten zu müssen. Da waren keine Evangelikalen dabei, das hat sie sich selbst eingebrockt. Und sie hätte, auch wenn sie von allen Evangelikalen dieser Welt innig geliebt worden wäre, danach keine Möglichkeit gehabt, in ihren beiden herausgehobenen Ämtern zu bleiben.

Krause
 3 
 am: 16. April 2010, 14:31:36 
Begonnen von Fritz7 - Letzter Beitrag von Fritz7
...
WAS will uns der Hannes denn nun sagen? Oder nur eine webtechnischer Betriebsunfall?
 4 
 am: 16. April 2010, 14:28:35 
Begonnen von robin - Letzter Beitrag von Fritz7
*Ort, Menschen zu gedenken? Dafür gibt es auch andere Möglichkeiten:
Ja Robin,
die Gesellschaft zerfieselt zunehmend, und die traditionellen Normen, an die anscheinend kirchliche Repräsentanten so undifferenziert erinnern, tragen immer weniger für ALLE Menschen.

Es gibt säkulare Friedhöfe auf den Dorfern, die sich kaum erkennbar von Kirchhöfen unterscheiden. Der öffentliche Druck regelmäßiger Grabpflege und damit Anwesenheit und Gedenken wird schon dann wirkungslos, wenn es keine Angehörigen vor Ort gibt oder kommerzielle fachgärtnerische Grabpflege gewählt wurde. Immer weniger Angehörige, diese immer mobiler 100 oder 1000 oder 10000 Km oder noch mehr entfernt mit ihren Lebensmittelpunkten oder auch etwas weniger weit weg und verarmt und gebrechlich und deswegen nicht mehr wirklich mobil und ohne vordere Priorität regelmäßigen Friedhofsbesuchs und ohne viel Bedarf an administrativen Druck teurer Friedhofs"maßnahmen" nach still installierten "Friedhofsordnungen" mit ganz sicher weiter wachsenen Kosten . Die Folge hier auf dem Gemeindefriedhof: Immer mehr Familien geben die weitläufigen Familiengrabstätten auf und wählen stattdessen Reihengräber im Gras mit kleiner schlichter bodenebener Erinnerungstafel. Andere weichen ganz aus zu Feuerbestattungen und dann See- oder Waldbeisetzung oder ... oder ... Erinnerung an gestorbene Anverwandte ist immer weniger wirksam dekretierbar. Und die Kostenproblematik durch schwindende Friedhofsauslastung wird weitergehen und weiter in diese Richtung wirken ... vielleicht leider ...  Auch ein Kollateralschaden zunehmenden Bestattungspomps mancher Bevölkerungskreise.

Ich habe wirklich keinen Bedarf an unnütze Lobhudeleien am Grab von Menschen, die zu Lebzeiten kaum Kontakt hatten, keinen Bedarf an repräsentativer Grabanlage und auf Status-Unterschiede hinweisende Grabinschriften. Ein stilles Gebet und ein (nicht unbedingt gefühlstriefendes kirchliches) Lied am Grab im kleinen Kreis und eine kleine schlichte (vergängliche) liegende Tafel mit Vor- und Zunamen und Geburts- und Sterbedatum auf dem Urnen-Grab reicht mir wirklich ... und nicht unbedingt 100 Jahre Belastung für die Nachkommen. Laub oder Gras oder Efeu drüber, warum mehr? Über Blumen mag ich mich gern zu Lebzeiten freuen ...

Fritz
 5 
 am: 16. April 2010, 13:57:43 
Begonnen von Krause - Letzter Beitrag von Fritz7
Frau Käßmann steht für mich für die zwei Seiten der inzwischen alt gewordenen 68er-Bewegung: ... und wir eine neue Diskussion über die Zukunft der EKD nach Frau Dr. Käßmann beginnen könnten.
Nichts ist gut in Afghanistan, wie aktuell und wie wahr immer noch und wieviel kirchliches Schweigen über Krieg und Sterben in Afganistan und weltweit ...
... Nur eine bombastische Polit-Show mit fahnenbedeckten Särgen, wohlfeilen Propagandareden und viel militärisches Zerimonell in einer evangelischen Kirche im Hannoverschen ... Ob DAS die Zukunft NACH Käßmann werden soll???

Viel leiber würde ich die Zukunft Frau Käßmanns nach der EKD-Episode beleuchten:

Ein neues Buch von ihr: Margot Käßmann: Fantasie für den Frieden oder: Selig sind, die Frieden stiften (März2010)
Weitere aktuelle (Buch)Titel von Margot Käßmann

Mir scheint, dass die Kritiker der Bischöfin Käßmann nicht so recht die Folgen bedacht haben und der EKD und den Landeskirchen mehr dauerhaften Schaden zugefügt haben, als allen Evangelen recht sein kann.
Frau Käßmann scheint populärer, freier und präsenter und moralisch unbeschädigter denn je ... und kein bisschen leise. Und das ist meiner Überzeugung nach sehr gut so ...

Fritz

 6 
 am: 16. April 2010, 13:35:31 
Begonnen von Fritz7 - Letzter Beitrag von Fritz7
Er scheint so vieles NICHT gesagt zu haben, zu dem er mir dienstlich und christlich aus Fürsorge für Menschen verpflichtet zu sein scheint, auch aus Fürsorge für jugendlich begeisterungsbereite "Missionsschüler" - nicht jeder "Geist" scheint mir unbesehen ein "heiliger"...
Jetzt hat er: http://www.evlks.de/12675.html Landesbischof distanziert sich von Strategic Frontiers Herrnhut. Diese Organisation schadet dem weltbekannt guten Ruf der Herrnhuter Brüdergemeine als auch der christlichen Mission insgesamt

Tscha Zufallsfund, leider erst jetzt: 
Dann hat im ZDF eine (korrigierende?) Nachdiskusion unter aktiver Mitwirkung unseren Chef-Moderators stattgefunden zu später Stund ... Und niemand hält es für zweckmäßig, dies hier im Forum anzukündigen oder davon zu berichten ... oder ein Manuskript/PodCast bereitstellen zu lassen ... Der ursprüngliche Frontal21-Beitrag ist dagegen immer noch verfügbar.
Sterben für Jesus - Missionieren als Abenteuer (Frontal21 4.8.09) mit Video    Missionare - Manuskript des Frontal21-Beitrags vom 4.8.09

Gehet hin in alle Welt - Was heißt Mission heute (ZDF-Nachtstudio 14.11.2009) mit Theologe Dr. Harald Lamprecht

Begräbnis dritter Klasse für einen etwas unüberlegten, zuu schnellen kirchlichen Einspruch in unzensierte Fernseh-Berichterstattung???

Fritz
 7 
 am: 12. April 2010, 23:17:15 
Begonnen von Fritz7 - Letzter Beitrag von hannes
Hallo Tavanti,

obwohl du dich an Fritz wendest, nimmst du Bezug auf das, was ich geschrieben habe. Deshalb antworte ich dir.


Ich glaube auch nicht, dass die Pharisäer "blöd" waren und sicherlich könnte man sie auch als Vorbild hinstellen, weil sie nach Gottes Geboten lebten, aber wenn sie sich das als Verdienst selbst anrechnen
wo liest du bitte, daß der Pharisäer sich irgendwas als Verdienst anrechnet?
er zählt auf, was er tut, mehr nicht!

Zitat
und dadurch anderen gegenüber hartherzig und verurteilend werden, ists (nach diesem Gleichnis) aus mit der Vorbildlichkeit. Es reicht eben nicht, die Gesetze zu halten und Gott zu lieben, denn das andere Gebot ist dem gleich, du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst  - und das tut der Phärisäer in diesem Gleichnis eben nicht. ("Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.")

Der Pharisäer gibt den Zehnten - ein gut Teil davon geht in die Armenkasse, also in diakonische Arbeit - wo ist er da hartherzig?
Abgesehen davon: Wäre diese "Hartherzigkeit" (regelmäßige finanzielle Unterstützung Bedürftiger) heute nicht sehr viel Weltverändernder als so manche große Betroffenheit, die ohne jede Folge bleibt? oder nur mal sporadisch das Gewissen beruhigt?
Kannst du dem Pharisäer wirklich unterstellen, seinen Nächsten nicht zu lieben?
Der Zöllner ist doch eher einer, der seine Nächsten nur benutzt.

Komisch, daß wir aus diesem schwarz - weiß - Denken nicht rauskommen, der Pharisäer ist der Böse - der Zöllner ist der Gute.
Wenn Jesus sich diesem Denken verweigert, wie du es weiter unten schreibst, dann sollten wir es tunlichst lassen, seine Gleichnisse mit eben diesem Gut - Böse - Schema zu lesen und verstehen.

Damit wirds natülich schwerer.

Gruß
Tarantoga




 8 
 am: 12. April 2010, 17:50:33 
Begonnen von Der gute Stab - Letzter Beitrag von Der gute Stab
Im Vorwort der Elberfelder Bibel zur Revision von 1974/1985 wird der Name des Schöpfers mit
( YHWH ) angegeben . Darauf habe ich mich mit den Gemälden von Cranach d.Ä und Cranach d.J
beschäftigt und die Bebilderung des Mattheus Merian studiert.
Ich fand den Namen in vielfacher Form in den Bildern eingearbeitet. Wie wichtig ist die Namensnennung und wie lautet er ?
 9 
 am: 12. April 2010, 11:10:27 
Begonnen von robin - Letzter Beitrag von robin
Kurze paar Gedanken:
*Städtische Friedhöfe gibts wie der Name vermuten läßt, in Städten... aber nicht auf dem Land.
*Es ist nicht zumutbar, in einen Wald zu gehen, wohl aber, sich regelmäßig zur Grabpflege (tägl. gießen und anderes) aufzumachen ("wenn mans nicht macht, was wohl die anderen sagen?" - Oft gehört....)?
*Ort, Menschen zu gedenken? Dafür gibt es auch andere Möglichkeiten: zum Beispiel einen Bereich in der Wohnung, an dem der Vorfahren gedacht wird, wo Bilder der Generationen hängen, oder auch Bilder guter verstorbener Freunde... - das ist aber genauso wie ein Schrein/heiliger Ort im Haus/Wohnung nicht üblich: das Gedenken an die Toten wird genauso aus den Wohnungen verbannt wie der Altar...

r.
 10 
 am: 04. April 2010, 19:34:43 
Begonnen von robin - Letzter Beitrag von Krause
In vielen Krankenhäusern werden seit einigen Jahren auch sog. fehlgeborene Kinder und abgetriebene Kinder unter 500g Gewicht gesammelt und viertel- oder halbjährlich als Sammelbestattung beerdigt. Meist haben Friedhöfe in diesen Städten ein entsprechendes Gebiet ausgewiesen. In manchen Orten ist es üblich, daß die Eltern der Kinder vor der Beerdigung angeschrieben und eingeladen werden.

Hallo Tarantoga,

das sind neue Informationen. Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Krankenhaus, in dem ein lebendiges Kind aus dem Mutterleib gerissen wurde (das ist exakt das, was bei einer Abtreibung passiert), dann hinterher die Eltern anschreibt und ihnen anbietet, bei einer Sammelbestattung der grausigen Überreste ihres getöteten Kindes dabei zu sein.

Krause
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