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10. September 2010, 20:44:12

« Eva Herman und die Meinungsfreiheit »

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Autor Thema: Eva Herman und die Meinungsfreiheit  (Gelesen 7631 mal)
jennss
Gast
« am: 20. Oktober 2007, 23:06:47 »

Eva Hermans Rauswurf bei Kerner zeigt, wie ein vielleicht unbedacht geäußerter Nebensatz ausreicht, um medial "hingerichtet" zu werden. Wer das Kartell der Deutungsmonopolisten reizt und sich quer zum Zeitgeist stellt, dem wird der Prozess gemacht, ganz gleich, was derjenige sonst sagt. Es ist schlecht bestellt um die Meinungsfreiheit in unserem Land, wenn das Bekenntnis zu konservativen Werten mit der Nazi-Ideologie auf eine Stufe gestellt wird. Wo bleibt der öffentliche Protest der evangelischen Kirche gegen solches Unrecht? (Katholischerseits hat Bischof Mixa wenigstens als einer der wenigen seine Stimme erhoben!)
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jennss
Gast
« Antworten #1 am: 25. Oktober 2007, 12:14:18 »

Aber hallo,
was kam hier von wem? Die Behauptung der Gleichstellung konservativer Werte mit der Naziideologie kam doch von BILD!!!
Ich empfehle hier, wie auch sonst, sich den Originalwortlaut zu Gemüte zu führen.
Hier ist er zu finden:

http://www.eva-herman.de/mediendarstellung/medien_darstellung_1.html

Ich finde es schon bemerkenswert, dass viele, die angeblich die BILD-Zeitung nicht lesen, doch deren flache Behauptungen und Lügen ungeprüft übernehmen.
Zugegeben, die Beschäftigung mit der Nazizeit ist ein sensibles Thema für uns.
Jedoch sollten wir nicht reflexartig hinter jeder Äußerung, die diese Zeit tangiert, braunes Gedankengut vermuten.
Ich bin überzeugt, dass manche Aufregung und Empörung, von der solche Diskussionen heute begleitet werden, bewußt von Medien und Politikern inszeniert werden, um unliebsame Meinungen auszuschalten. (Diese Methode war ja bereits an Steffen Heitmann und Martin Hohmann - und vorher schon von der Stasi -  erfolgreich praktiziert worden)
So ist der eigentliche Grund für die Diffamierung Eva Hermans meiner Meinung nach nicht ihr angebliches Lob für hitlersche Familienpolitik, sondern ihr offensiv christliches Weltbild und ihre Verteidigung solcher Werte wie Familie, Erziehung der Kinder zu Hause usw.

MfG
 
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2007, 12:16:48 von jennss » Gespeichert
Phil
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« Antworten #2 am: 26. Oktober 2007, 11:22:10 »

Eva Hermann hat uns mehr zu sagen als konservative Standpunkte. Ihre Bücher sind gegen den gesellschaftlichen und zu Teil kirchlichen Trend. Mit ihrer Bemerkung zum Hitlerreich hatte man den Haken gefunden, den man suchte, um sie auszuschalten. "Das Evaprinzip" war bereits das Ärgernis der Emanzipationsideologen. Was sist heute eigentlich so anders bei den Sozialisten, ob sie nun national oder global denken? Hitler förderte die Familie und ehrte die Mütter, um sie für seine antichristliche Rassen- und Kriegspolitik zu gebrauchen. Heute will man die Mütter angeblich entlasten, weil man sie für die Wirtschaft braucht. Beides ist Missbrauch auf Kosten der Kinder, damals mit positiven Vorzeichen, heute mit negativen. Ein Küchenmesser ist nicht deshalb zu verwerfen, weil man damit jemand umbringen kann. Genau das tun ihre Kritiker. Die Nazis haben den Familien den Vater geraubt, die linken Sozis den Kindern die Mutter.
MFG Phil
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jennss
Gast
« Antworten #3 am: 27. Oktober 2007, 14:24:44 »

Hallo summi dd,

was haben Sie eigentlich gegen den "Originalwortlaut"? Jeder, der angegriffen wird, hat das Recht, sich zu verteidigen. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Schlagzeilen oder falschen Behauptungen kann man jemanden mundtot machen. Wir haben aber, erst recht als Christen, die Pflicht, denjenigen in aller Ruhe anzuhören, der da am Pranger steht.
Leider wird heute oft nach der Devise verfahren: "Meine Meinung steht fest - bitte verwirren sie mich nicht mit Tatsachen."
Was unseren Landesbischof angeht, bin ich mir unsicher, ob ihm nicht dasselbe widerfahren würde wie Eva Herman, wenn er ähnlich pointiert und offensiv gegen den Paradigmenwechsel in der Familienpolitik unseres Landes auftreten würde. Im Fernsehbeitrag "Hardliner des Herrn" (ARD, 11.07.2007, 22.45 Uhr) war ja schon mal versucht worden, ihn des christlichen Fundamentalismus zu verdächtigen, weil er sich für die Praxis der Landeskirche aussprach, geschiedene Pfarrer auf eine andere Pfarrstelle zu versetzen.
Noch wehrt sich das (Kirchen-)Volk, wenn es das Gefühl hat, unter ein Denkverbot gestellt zu werden - die heftigen Reaktionen auf Eva Herman oder auf die eben genannte Fernsehsendung haben das gezeigt.
Aber machen wir uns keine Illusionen: Eva Herman ist erst die Spitze des Eisberges. Irgendwann ist Otto Normalversager dran - wenn er sich erlaubt, christliche Werte zu propagieren, nach der Bibel zu leben und keinen Hehl aus seinem Glauben zu machen. Das war in der Kirchengeschichte bisher immer so und wird wohl (oder übel) auch auf uns zukommen.
Der Winter steht vor der Tür  - Leute, zieht euch warm an!

Mfg
jennss
 
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Benjamin_Krohn
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« Antworten #4 am: 08. Februar 2008, 14:38:28 »

Hallo,

Zur Geschichte hat sich eine Bürgerinitiative gegründet:

die Pressemitteilung zur Heutigen Aktion in Hamburg unter:

http://www.mqv.de/sites/public/MQV_Presseinfo%20200802.pdf

einen ersten Artikel findet man unter:
http://www.epochtimes.de/articles/2008/02/05/235329.html

Unter folgendem Link findet man gutes Flugblatt von MQV, dass den Skandal der Falschmeldungen und Presselügen sehr gut zusammenfasst:
http://www.mqv.de/sites/public/MQV_Flugblatt_FreieMedien.pdf

Da fast alle Medien die Berichterstattung über diesen Presse-Skandal verweigern, wäre es erstaunlich, wenn darüber irgendwo berichtet wird.

Zu den Positionen von  Frau hermann: Meiner Meinung nach liegt sie jedoch mit der Anklage an die 68er, sie haben die Familie mit zerstört, daneben: Italien hat weniger Kinder und nun beileibe keine 68er gehabt, wie wir hier. Und ob die Familien gesünder sind, erscheint mir erst recht fraglich. Aber sie legt den Finger schon in eine Wunde, wenn sie ihren eigenen Lebensentwurf so in Frage stellt.

MfG,
Benjamin Krohn
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Fritz7
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« Antworten #5 am: 09. Februar 2008, 10:37:01 »

Wo bleibt der öffentliche Protest der evangelischen Kirche gegen solches Unrecht?
Na, das schlüge denn dem Fass den Boden aus, wenn sich evangelische Kirche hochoffiziell zur Rehabilitation des Eva-Herman-Unfugs hinreißen lassen würden. Sie hat ganz bewusst mit einem Verschnitt aus selektiver brauner Nazi-Rechtfertigung provoziert ... um der lieben Medienaufmerksamkeit willen ... und hat die Quittung bekommen, wenigstens einen Teil des Werbewert-Preises bezahlt ... Was soll ihr scheinheiliges Gejammere ... Sie wird noch einige Zeit in den Medien "IGITT" bleiben, dann sich irgendwie seidenweich distanzieren  ... und wieder dazuzugehören ...
Politisch scheint sie völlig talentlos unsensibel ... Allein das macht sie schon als TV-Moderatorin untragbar.

Fritz
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« Antworten #6 am: 09. Februar 2008, 18:44:32 »

Ich finde es sehr gut, dass Frau Herman die Rolle der Mutter auf die Tagesordnung gebracht hat. Dass dieses Thema gescheut wird, zeigt die Reaktion der Medien.
Tatsächlich müsste sich die Gesellschaft von dem liebgewordenen Individualismus abkehren. Muttersein funktioniert eben nur mindestens zu zweit. Und in dieser Zweierbeziehung muss das Individuum Mutter unter Rückstellung "eigener" Interessen eine Leistung erbringen ohne Gegenleistung erwarten zu können. Das hat auch einen gesellschaftlichen Aspekt - denn ohne diese Leistung der Mutter stirbt die Gesellschaft aus.

Dann ist man auch ganz schnell bei dem Thema "Schwangerschaftsabbruch". Dass wir unsere nächste Generation schon im Mutterleib um etwa ein Fünftel reduzieren, wird ja einzig mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau begründet. Muttersein heißt auch, auf dieses Selbstbestimmungsrecht (teilweise?) zu verzichten.

Das von Frau Herman aufgeworfenen Thema führt bei gründlichem Nachdenken zwangsläufig auch in diese Richtung. Ich meine, dass die Medien Frau Herman deshalb so niedergemacht haben, weil die Gesellschaft diese Disskussion nicht will.
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« Antworten #7 am: 09. Februar 2008, 19:06:44 »

Ich finde es sehr gut, dass Frau Herman die Rolle der Mutter auf die Tagesordnung gebracht hat.
Na, ja ... kann man ja, ... aber wieso DIE Rolle? Und dazu WIE auf die Tagesordnung und WARUM?


Dass dieses Thema gescheut wird, zeigt die Reaktion der Medien.
Wieso denn das? Kannst Du Deine Unterstellung auch belegen?
Tatsächlich müsste sich die Gesellschaft von dem liebgewordenen Individualismus abkehren. Muttersein funktioniert eben nur mindestens zu zweit. Und in dieser Zweierbeziehung muss das Individuum Mutter unter Rückstellung "eigener" Interessen eine Leistung erbringen ohne Gegenleistung erwarten zu können. Das hat auch einen gesellschaftlichen Aspekt - denn ohne diese Leistung der Mutter stirbt die Gesellschaft aus.
größtenteils Trivilitäten ...  und zum anderen wieder sachlich zweifelhafte Unterstellungen: Wieso OHNE Gegenleistung? Eine VOR-Leistung (vielleicht )...
Dann ist man auch ganz schnell bei dem Thema "Schwangerschaftsabbruch". Dass wir unsere nächste Generation schon im Mutterleib um etwa ein Fünftel reduzieren, wird ja einzig mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau begründet. Muttersein heißt auch, auf dieses Selbstbestimmungsrecht (teilweise?) zu verzichten.
Völlig unbelegter Schwachfug, denke ich ... Erwiesenermaßen hat Schwangerschaftsabbruch NICHT nur mit individualistischem Egoismus der Frauen zu tun. Und MutterSein kann ebensogut selbstgewählte Selbstverwirklichung sein ... und ist es meistens auch.
Ich frage mich, was DIR da im Kopf herumgeht? Zwangsschwangerschaften gegen den Willen der Frauen? Wäre wohl doch auch christlich das Hinterletzte ... Näher schon am braunen nazionalsozialistischen Gebärmaschinen-Zerrbild ...
Das von Frau Herman aufgeworfenen Thema führt bei gründlichem Nachdenken zwangsläufig auch in diese Richtung. Ich meine, dass die Medien Frau Herman deshalb so niedergemacht haben, weil die Gesellschaft diese Disskussion nicht will.
Eva Hermann wird nicht niedergemacht, sie salbadert nur halb- oder gar nicht gedachte rechtextreme Bevölkerungsideolie. Dafür MUSS sie deutlich kritisiert werden ... Und das wieder hebt doch den Umsatz ihrer Bücher in gewissen Kreisen ... Also warum das selsame Gejammere. Wird noch nicht genug Gratisschleichwerbung für Eva-Ideologie gemacht?

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JoK3V16
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« Antworten #8 am: 09. Februar 2008, 20:33:10 »

Dann ist man auch ganz schnell bei dem Thema "Schwangerschaftsabbruch". Dass wir unsere nächste Generation schon im Mutterleib um etwa ein Fünftel reduzieren, wird ja einzig mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau begründet. Muttersein heißt auch, auf dieses Selbstbestimmungsrecht (teilweise?) zu verzichten.
Völlig unbelegter Schwachfug, denke ich ... Erwiesenermaßen hat Schwangerschaftsabbruch NICHT nur mit individualistischem Egoismus der Frauen zu tun. Und MutterSein kann ebensogut selbstgewählte Selbstverwirklichung sein ... und ist es meistens auch.
Ich frage mich, was DIR da im Kopf herumgeht? Zwangsschwangerschaften gegen den Willen der Frauen? Wäre wohl doch auch christlich das Hinterletzte ... Näher schon am braunen nazionalsozialistischen Gebärmaschinen-Zerrbild ...
@ Fritz
Du irrst dich sehr, wenn du das als "unbelegten Schwachfug" bezeichnest. Leider, wie ich finde. Mir wäre es auch lieber, dass das alles nicht wahr wäre.
Aber:
Im Jahr 2006 sind in Sachsen auf 1000 Geburten 198,6 Schwangerschaftsabbrüche erfolgt (Bundesdurchschnitt 173,9 Abbrüche pro 1000 Geburten).
Nur 2,7 % der Abbrüche erfolgte aufgrund medizinischer Indikation.
In 97,3 % der Fälle erfolgte der Abbruch aufgrund einer Entscheidung der Frau ohne medizinischen Grund.

Nun, lieber Fritz, ich nenne die Gründe der Frauen nicht "individualistischer Egosimus", aber gesellschaftlich gesehen ist es tatsächlich das Selbstbestimmungerecht der Frau, welches hier mit dem Schutzanspruch des menschlichen Lebens konkurriert (falls dich das Thema wirklich interessiert, kannst du dir das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, 2. Senat, vom 28.05.1993, Aktenzeichen: 2 BvF 2/90, 2 BvF 4/92, 2 BvF 5/92 mal 'reinpfeifen).

Da ist eine Gesellschaft, die in Summe wirklich sehr reich ist und die kritischste Phase des menschlichen Lebens ist die im "schützenden" Mutterleib. Wenn es das Kind schafft, geboren zu werden, dann hat es auch gute Chancen "groß" zu werden - es gibt nur sehr selten Ausnahmen, wo Kinder in Deutschland verhungern (dann allerdings ist das "Geschrei" der Medien groß).
Ich stelle mir vor, wie Gott darunter leidet, dass wir ein Fünftel unseres Nachwuchses töten.
Oder wie, lieber Friedrich, würdest DU es bezeichnen, wenn menschliches Leben bereits im Mutterleib beendet wird.
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« Antworten #9 am: 10. Februar 2008, 00:36:29 »

@Fritz
Zitat
Eva Hermann wird nicht niedergemacht, sie salbadert nur halb- oder gar nicht gedachte rechtextreme Bevölkerungsideolie.

Wo sind dafür die geprüften Belege außerhalb gefälschter DPA-Zitate, die nach ersten Gerichtsurteilen jetzt auch nicht mehr so verbreitet werden dürfen? (Siehe auch o.g. Links).

Gruß,
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« Antworten #10 am: 10. Februar 2008, 07:31:02 »

außerhalb gefälschter DPA-Zitate, die nach ersten Gerichtsurteilen jetzt auch nicht mehr so verbreitet werden dürfen? (Siehe auch o.g. Links).
Ich habe Eva Herman diverse mal selbst gehört und in ihren Originalschriften gelesen. Sie bietet sich schon sehr eigenartig rechtskonservativen Ideologien und Rechtfertigung von brauner Indoktrination an "Nicht ALLES war schlecht ..."  Huch Zunge "Mutter-Ideologie" der Nazis hatte schon reichlich seltsame bevölkerungspolitische Schlagrichtung bei völliger Missachtung der Eigenwürde der Frauen: "Dem Führer Soldaten gebären ..," IGITT


Welche Gerichts"urteile" welchen INHALTS? Nur "einstweilige" ohne Sachprüfung???

Mehr überrascht mich allerdings braunstichige EVA-Unterstützung aus angeblich kirchlichen/ christlichen Umfeld. Ich hätte das hier nicht ganz so erwartet ... Da wächst den Kirchen vermutlich ein Riesenproblem ins Haus ... Rechtsextreme in eigenen Reihen.
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« Antworten #11 am: 10. Februar 2008, 21:05:41 »

Zitat
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Ist das ein Vorwurf an diejenigen, die sich dafür einsetzen, dass man Leuten nicht Dinge unterschieben soll, die sie nie gesagt haben - auch wenn diese Leute teilweise verpeilte Thesen vertreten?

Der Beleg für das Nazilob von Frau Herman fehlt mir zudem weiterhin.  Wo hat sie:
Zitat
"Nicht ALLES war schlecht ..."

bitte gesagt und das als eindeutiges Lob von Teilen der NS-Politik gemeint?

Kritik an manchen verquartzten Thesen von Frau Hermann gern (s.o.), aber bitte ohne Lügen und in Wahrhaftigkeit.
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« Antworten #12 am: 11. Februar 2008, 06:23:54 »

Zitat
Mehr überrascht mich allerdings braunstichige EVA-Unterstützung aus angeblich kirchlichen/ christlichen Umfeld. Ich hätte das hier nicht ganz so erwartet ... Da wächst den Kirchen vermutlich ein Riesenproblem ins Haus ... Rechtsextreme in eigenen Reihen.
Ist das ein Vorwurf an diejenigen, die sich dafür einsetzen, dass man Leuten nicht Dinge unterschieben soll, die sie nie gesagt haben
Nein!
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« Antworten #13 am: 11. Februar 2008, 10:41:03 »

Jeder sollte das Recht haben, rechts zu denken. Wir müssen unterscheiden zwischen rechts und rechtsextrem. Rechtsextremismus ist eine latente Gefahr. Rechtes politisches Denken dagegen ist unbedingt notwendig als Gegengewicht zur Linken (toller Trick übrigens, durch Namensänderung die Tatsache zu verschleiern, dass die Linke ein Sammelbecken ehemaliger SED-Funktionäre samt ihren Träumereien vom Weltkommunismus ist), die ein Landesparlament nach dem anderen erobert und die Christen durch ihr scheinheiliges populistisch - nächstenliebendes Getue gewaltig an der Nase herumführt. Die Diskussion um Eva Hermann kann nur dann Frucht bringen, wenn sie ohne Denkverbote und Ressentiments geführt wird. Die Oberlehrer, die die Medien beherrschen, sollten ihre Schüler, anstatt sie in die rechte Ecke zu stellen, besser erstmal in Ruhe anhören und sich sachlich mit ihren Argumenten auseinandersetzen.

jennss
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« Antworten #14 am: 11. Februar 2008, 12:19:32 »

Jeder sollte das Recht haben, rechts zu denken.
Klar sollte jedeR das Recht behalten, sich durch Stumpfsinniges zu blamieren ... Allerdings bekomme ich schon arge Bauchschmerzen dabei, wenn sich da Leute als Wahrer demokratischer Freiheiten aufspielen, denen diese Freiheiten im Grunde NICHTS bedeuten. Ob nun am linken oder rechten Rand, bleibt nebensächlich ... allerdings gibt sich Linksextremismus anders, zeichnet sich weniger durch Diskriminierung von Fremden oder Minderheiten aus ...
Als CHRISTLICH kann mir das beides keiner verkaufen.
Und die angeblich positive "WERTSCHÄTZUNG DER MUTTER" bei den Nazis auch nicht, nicht mal als bedenkenswerte Alternative ... Es bleibt menschenverachtende Bevölkerungs(zucht)politik. "Wir sterben aus" (O-Ton Eva, die Braune alias Hermann) ist doch schon ziemlich bezeichnend, besonders der beschwörende Unter-Ton ...
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