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10. September 2010, 19:44:10

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Autor Thema: FÜNF NACH ZWÖLF (1)  (Gelesen 1438 mal)
Jurij Below
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« am: 11. Juni 2009, 17:40:48 »

Eva Herman nach der Schock der "öffentlicher Hinrichtung" (Ende 2007) und eine Reihe der Prozessen, die Sie zu großem Teil gewonnen hat wurde durch der Justizbehörde rehabilitiert mindestens im Bereich der ungeheure Behauptungen der politisch Korrekten, dass sie zur eine rechtextremistische Szene gehöre.

Nun fangt sie wieder an mit ersten deutsche Familie Portal FamiliyFair.de  und seinem Privatsender, wo sie bereit zwei Interviews mit den Familienexperten moderiert hat.
Im Vorfeld der EU-Wahlen Mitte Mai 2009 hat sie mit einer markante Rede, die ich als FÜNF NACH ZWÖLF bezeichne (weil diese Worte in der Rede vorhanden sind) einen Manifest zum Thema Europa (Wir und Familienpolitik mit der stärksten Argument GOTT und SCHÖPFUNG) zusammen gefasst.

Hier ist ein Schulßabschnitt:

„Wer glaubt, dass von der Regierung- den Parteien, oder von der EU, Lösungen kommen, der irrt sich, meine Damen und Herren! Eine Ministerin, die zuständig ist für Familie, Jugend, Frauen und Senioren, kann und will nicht allen gerecht werden! Wer für Gender ist, muss gegen Kinder sein. Wer Frauenerwerbstätigkeit als oberstes Ziel setzt, muss die Familien vernachlässigen! Wir brauchen ein richtiges Familienministerium- in Deutschland- und in Europa! Welches sich auch nur um Familienbelange kümmert!

Wir brauchen eine humane, eine menschliche Gesellschaft!
Wir brauchen doppelt so viele Kinder, wie wir eigentlich bekommen!
Wir leben in einer Gesellschaft, die nicht alleine finanziell alleine verarmt, sondern vor allem menschlich!
Wer soll später die vielen Alten betreuen und pflegen, wenn kaum noch Nachwuchs da ist?
Wir werden über völlig neue Sterbehilfekonzepte nachdenken müssen.

Das Prinzip Humanität, meine Damen und Herren, wird genährt durch Kinder, was sonst? Das ist Hoffnung des Lebens, das ist unsere Zukunft!

Schauen Sie sich unsere Zukunftsprognosen an: Wirtschaftlich waren wir bis vor kurzem auf Wachstum eingestellt, hatten positive Aussichten. Jetzt haben wir die Umkehrung dessen, vor allem aber gesellschaftlich, menschlich: Wir sind eine Gesellschaft der Schrumpfung geworden, wir sind Schrumpfgermanen!

Schöpfungsprinzip Nummer eins: Wachstum! Eine Pflanze möchte wachsen. - Ein Baum möchte wachsen, ein Kind möchte wachsen. Und wir?

Wir hören uns von den Politikern jetzt auf einmal an, dass wir die Chancen der Schrumpfung wahrnehmen müssen! Ja, sind wir denn von allen guten Geistern verlassen?

Wir brauchen Perspektiven und Visionen, die Zukunft haben, nicht Schrumpfung!
Wir leiden nicht mehr alleine unter finanziellem Notstand, sondern unter einem mentalen Notstand.
Wir werden zur Altenrepublik!
Wir dürfen den Notstand nicht verwalten, wir müssen innovativ in die Zukunft schreiten!
Wir brauchen Humankapital!
Wir brauchen Kinder!
In zwei, drei Generationen haben wir für solche Fragen keinen Handlungsspielraum mehr! Wir müssen den Hebel umlegen, müssen eine Gesellschaft des Lebens und nicht des Sterbens werden.

Nur noch eins: Eigeninitiative! Die Loslösung von den großen Parteien, die uns immer noch weismachen wollen, alles bewältigen zu können! Das, was wir am allerdringendsten brauchen, ist eine politische Kraft, die sich ausschließlich der Frage widmet: Wie stärken wir die Familie?
Melden Sie sich zu Wort! Warum tun Sie es nicht? Die Schweigespirale funktioniert nur deswegen, weil diejenigen, die schweigen, glauben, in der Minderheit zu sein. Dies ist aber nachweislich falsch! Sie sind in der Mehrheit. Familien sind in der Mehrheit.

Geht raus aus Eurer Minderheit! Meldet Euch! Versteht Euch als Multiplikatoren! Uns wird vorgeschrieben, wir hätten in einer singulären Welt zu leben! Todgeweihte, die egoistisch nur an ihr eigenes Fortkommen denken.
Wir wollen das nicht!
Unsere Kinder wollen das nicht!
Wir wollen keine Gesellschaft der versiegenden Lebenssäfte sein.
Wir wollen leben!

Ich gehöre keiner Partei an, keiner Kirche, keiner Bewegung oder gar einer Sekte. Ich bin bei keinem öffentlich- rechtlichen System oder irgendeinem anderen mehr angestellt, welcher mir meine freie Meinung untersagen könnte. Ich stehe hier alleine in meiner Verantwortung vor Gott! Vor dem Gott, der mir die Gnade des Glaubens, nein, besser, die feste Überzeugung geschenkt hat. Durch diese feste Überzeugung, dass unser Schöpfer stets und immer anwesend ist, bekam ich Mut! Mut genug, mich in der Öffentlichkeit über seine Gesetze zu äußern, ohne die wir Menschen nicht überleben werden.


- es folgt Teil 2 -
« Letzte Änderung: 11. Juni 2009, 17:45:57 von Jurij Below » Gespeichert
Jurij Below
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« Antworten #1 am: 11. Juni 2009, 17:43:14 »

Die Angriffe, die vielfältig waren und zum Teil kaum zu überstehen,-- ich durfte sie gut überstehen! Im Gegenteil, sie stärkten mich. Denn unser Schöpfer hat mich nie verlassen, er schenkt mir vielmehr jeden Tag neuen Mut, um an ihn zu erinnern, zu mahnen, zu warnen.

Wer sich Gott widersetzt, wird sich für die Konsequenzen zu verantworten haben. Wer versucht, mit Gender oder Gleichstellung einen zweiten Turmbau zu Babel zu errichten, wer wirklich der irrigen Annahme ist, gottähnlich zu sein und zu handeln, und wer glaubt, sich über des Schöpfers Gesetze einfach hinwegsetzen zu können, der irrt. Ein gefährlicher Irrtum, den wir alle mit dem Leben bezahlen!

Drum rette sich, wer kann. Klare Worte, eine eindeutige Haltung, ein gerades Rückgrat, Zivilcourage! Dazu brauchen wir Liebe. Liebe, - zu uns selbst, und zu unserem Nächsten. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Matth. 22, 37- 40)

Wie heißt es in der Apostelgeschichte? Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Zugegeben, ein manchmal ein schwieriger Weg, vor allem in diesem politisch- medialen Wirrwarr heutzutage.

Doch dies ist der Weg selbstloser Liebe, wie ihn Christus uns gelehrt und vorgelebt hat. Das ist der einzige Weg, der uns und unsere Kinder heute noch retten kann!

Sie können der http://www.jubelkron.de/projekt-Dateien/ehFrankfurt.htm lesen. Denn nur selten bei uns so eine sachlichbezogene und konstruktive öffentliche Rede zu finden ist.
Ich hoffe, dass Sie, lieber Leser, sich mit den Kritik von Eva Herman und ihren Vorschäge genaus sachlich und konstruktiv auseinadersetzen.

Jurij Below, Frankfurt
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D.Gardy
Gast
« Antworten #2 am: 07. Oktober 2009, 23:03:50 »

Das ist eigentlich die wichtigste Frage/das wichtigste Thema berhaupt.
Gibt es Leben nach dem Tod?
Andere Fragen, die zum Thema dazugehren:

Wie ist alles aus dem Nichts erschaffen?
Wie ist eigentlich Gott entstanden?
Wie kann aus dem nichts ein "Kreis" enstehen, ein Kreis des "Lebens"
Gibt es Beweise, dass wir nach dem Tod ein "Geist" sind?
Wie stellt man sich das "unendliche" Leben nach dem Tod vor?
Ist es hnlich wie hier? Oder kann man wieder zurck ins Leben, vielleicht auch auf einem anderen Planeten oder in einer anderen Dimension?

Nichts ist unmglich...
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Elyn
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« Antworten #3 am: 09. Oktober 2009, 09:52:43 »

Auf die meisten Fragen, die wir uns im Leben stellen gibt es leider keine klare oder eindeutige Antwort.
Über vieles können wir nur spekulieren, z.B. darüber, wie es wohl nach dem Tod mit uns weitergeht, wie das "Paradies" aussieht, falls es eins gibt, wie genau die Schöpfung ablief, etc.
Aber manche Teil-Antworten lassen sich in der Bibel finden. Gott wird als der Schöpfer beschrieben, der die Welt aus dem Nichts durch sein Wort erschuf (Gen 1).Gott wird als personhaftes Wesen beschrieben, das nicht enstanden ist, sondern einfach da ist, für uns Menschen unbegreiflich. Beweise gibt es nicht. Meiner Meinung nach ist das gerade ein Merkmal des Glaubens: sich auf das Wort Gottes, das uns aus der Bibel entgegentritt, verlassen und vertrauen, auch wenn es nichts Sichtbares gibt.

Zu Eva Hermann:
Ich persönlich finde es gefährlich mit Bibelzitaten die Emanzipation der Frau rückgängig machen zu wollen. Ich selber bin eine junge Frau, die eine Familie gründen will, aber gleichzeitig nicht auf das Recht einen Beruf ausüben zu dürfen, verzichten will.
Ich bin froh, dass ich mich entscheiden darf und kann, ob ich "nur" Mutter, "nur" berufstätig, oder berufstätige Mutter sein möchte. Dieses Recht sollte jeder Frau gewährt werden!
Genderfragen und Gleichberechtigung ist keinesfalls ein "Turmbau zu Babel" oder gegensätzlich zu Gottes Willen. Im 1. Schöpfungsbericht (Gen 1,1-2,4a) werden Frau und Mann als ebenbürtige Menschen geschaffen. Die Bibel kennt viele starke Frauenfiguren (Mirjam, Deborah, Maria, Martha...) und sollte nicht zur Unterdrückung missbraucht werden!
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Fritz7
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« Antworten #4 am: 09. Oktober 2009, 10:57:43 »

Genderfragen und Gleichberechtigung ist keinesfalls ein "Turmbau zu Babel" oder gegensätzlich zu Gottes Willen.
Nun ist es nicht weltbewegend neu, dass nahezu IMMER Distanz geboten ist, wenn jemand Gottes Willen für ALLE so genau zu kennen vorgibt. Meistens kann man dann ganz konkrete persönliche, ganz menschliche Interessen entdecken, wenn man nur Augen und Ohren aufmacht.
Der Geisterkrieg gegen Feminismus, Genderfragen, Geschlechtergleichberechtigung und unterschiedliche Lebensentwürfe (Familienstruktur und a.) einer ganz konservativen Nische ist durchschaubar eben dies und NUR dies ... Rückwärtsgerichtete Auseinandersetzung um patriarchalische Vorrechte - erkennbar zum Scheitern verdonnert mangels gesellschaftlichen Mehrheitskonsenses.

Fritz
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Tarantoga
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« Antworten #5 am: 14. Oktober 2009, 21:51:58 »

Hallo Elyn,

auch zu biblischer Zeit haben viele Frauen Familie gehabt UND einen Beruf ausgeübt, das wird nur tunlichst übergangen und überlesen.

Aber eigentlich ist das Problem noch ein anderes.
Wir lesen mit unseren nach-aufklärerischen Augen die biblischen Texte so, als wären sie nach der Aufklärung geschrieben worden. Also mit einem bestimmten Verständnis von "historisch" und mit einem naturwissenschaftlichen Interesse.
Das gab es aber SO zur Zeit der Entstehung der einzelnen Texte garnicht.
Es sollten Glaubenswahrheiten und Gelaubenserfahrungen vermittelt werden, nicht naturwissenschaftliche Erklärungen für die Entstehung der Welt oder unverbrüchliche Lehrsätze für dies oder das.
Gerade dadurch wird Bibel ja so lebendig und immer wieder aktuell.
Und gerade dadurch spricht Gott immer wieder durch biblische Sätze zu uns Menschen.
Also, nur Mut!

Gruß
Tarantoga
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« Antworten #6 am: 15. Oktober 2009, 19:46:47 »

"Denn nur selten bei uns so eine sachlichbezogene und konstruktive öffentliche Rede zu finden ist."
Das ist schon interessant, wie verschieden die Menschen in ihrer Wahrnehmung sind.

Ich finde die Rede weder sachlich, noch konstruktiv.

1. Ist sie unsachlich, weil Eva Herman mit Sätzen wie: "Uns wird vorgeschrieben, wir hätten in einer singulären Welt zu leben! Todgeweihte, die egoistisch nur an ihr eigenes Fortkommen denken", nur
Stimmung macht, aber keine sachliche Auseinandersetzung pflegt.
Und sie aus ihrer selbst aufgestellten Forderung, dass wir "doppelt so viele Kinder" brauchen, die Konsequenz zieht, dass Frauen zu Hause, die klassische Familie, die einzige Form des Zusammenlebens ist. Wer sich aber andere Formen vorstellen kann und unterstützen will, ist gegen eine menschliche Gesellschaft. Das behauptet sie, aber sie belegt ihre Thesen nicht, statt dessen bemüht sie Gott als Beweis für die Richtigkeit ihrer Aussagen. Und sie bemüht Gott, um zu fordern, dass wir uns fortpflanzen und keine "Schrumpfgermanen" sein sollen.


2. Ist sie nicht konstruktiv, weil sie jeden Widerspruch schon im voraus niederknüppelt, denn: Wer sich Eva Herman widersetzt, der wird sich für die Konsequenzen zu verantworten haben, denn "unser Schöpfer hat (sie) nie verlassen, er schenkt (ihr) vielmehr jeden Tag neuen Mut, um an ihn zu erinnern, zu mahnen, zu warnen." Und so warnt sie: "Wer sich Gott widersetzt, wird sich für die Konsequenzen zu verantworten haben." Ende der Diskussion!
Sie zitiert aus der Bibel: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" und sagt damit, wer Eva Herman nicht gehorcht, widersetzt sich Gott ("Ein gefährlicher Irrtum, den wir alle mit dem Leben bezahlen!"), denn sie stehe und rede ja nur in ihrer Verantwortung Gott. "Vor dem Gott, der mir die Gnade des Glaubens, nein, besser, die feste Überzeugung geschenkt hat." (Biblisch ist Glaube aber zwar mit Vertrauen, aber nicht mit Überzeugung gleichzusetzen, aber bitte.)
Daraus ergibt sich allerdings auch: Wer nicht ihrer Meinung ist, glaubt nicht an Gott.  Wie kann man das als sachlich und konstruktiv bezeichnen?

Das ist Populismus, der sich mit Fundamentalismus gepaart hat, aber keine "sachlichbezogene und konstruktive" Rede. Und wer Menschlichkeit und Nächstenliebe fordert, und im gleichen Atemzug von Humankapital spricht, der hat entweder das eine oder das andere nicht verstanden, oder sich selbst entlarvt!

Ich fühle mich bemüßigt, zu sagen, nicht alles, zu dem man mit dem Kopf nickt, ist sachlich und konstruktiv, sondern spiegelt nur die eigene Sicht auf die Welt wider.

Ja, es heißt, "mehret euch", aber das ist ein Ruf an alle Menschen und die mehren sich, es heißt nicht, "mehret euch, Ihr Deutschen". Und das 11. Gebot lautet auch nicht: "Du sollst kein Schrumpfgermane sein."

Fast möchte man ausrufen: "Gott ist größer! - Gott ist größer, als dass er ihn euren Kopf passt! Und Gott will mehr als eure Interessen und Ressentiments rechtfertigen. Gott will mehr, als ihr euch vorstellen könnt."

Nur weil einer/ eine Worte im Munde führt, wie Gott, Wahrheit, Liebe, heißt es nicht, dass er/sie nicht eigentlich nur ich, ich, ich sagt.






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Gott ist kein Problem, das einer Lösung harrt, sondern ein Geheimnis, das gelebt werden will. (R. Rohr)
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